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Abbildung: Elisabeth Ahnert; Stilleben mit rosa Flasche, 1959, Collage
Elisabeth Ahnert - Malerei, Collage, Stoffapplikation
Erik Neukirchner - Bronzeplastiken
Ausstellungseröffnung: 30.05.2025 um 18.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 02.06. bis 05.10.2025
„Das Leise ist in der Kunst das Seltene, das Beglückende.“
In diesem Jahr findet in der „Alten Schule zu Hennersdorf“ die nunmehr 9. Kunstausstellung statt. Diesmal steht eine Künstlerin im Zentrum der Aufmerksamkeit, deren Werk einem das Herz und die Seele öffnen kann.
„Gartenlandschaften auf Papier – Beete wie kostbare Orientteppiche – Kieswege wie Traumpfade – Mädchen wie Prinzessinnen – wundersame Baumgestalten rauschen herzverzaubernde Melodien in Miniaturparadiesen. Welche Sanftheit, welche Zärtlichkeit der Farben, welche Lieblichkeit, die aus Trauer erwächst, scheinen aus den Bildern Elisabeth Ahnerts hervor.“ Mit diesen Worten beschreibt Susanne Hebecker im Ausstellungskatalog des Leonhardi-Museums Dresden 2007 den Klang der Bildwelt Elisabeth Ahnerts. Die Künstlerin wurde 1885 in Chemnitz geboren. Sie erfuhr ersten Zeichen- und Malunterricht bei der Chemnitzer Künstlerin Martha Schrag und absolvierte ihr Studium (1908-1912) an der Kunstgewerbe-Akademie in Dresden. Von 1912 bis ins Jahr 1945 arbeitete sie als freischaffende Künstlerin in Dresden. Zum Zeitpunkt des Bombenangriffs auf Dresden 1945 befand sich Elisabeth Ahnert glücklicherweise bei ihrer Schwester in Ehrenfriedersdorf, wo sie bis zu ihrem Lebensende 1966 ihr einzigartiges Werk vollendete. Sie pflegte enge Freundschaft zu Künstlerkollegen wie z.B. Ruth Meier, Albert Wigand und Theodor Rosenhauer.
Die Kunstausstellung wird durch eigene Bronzeplastiken ergänzt, wobei eine Arbeit speziell für diese Präsentation modelliert wurde. Der „Träumende“.
Die Ausstellungseröffnung findet im Ausstellungraum statt. Die Laudatio hält Matthias Zwarg (Journalist und Lyriker) und Richard Röbel wird die Veranstaltung am Tafelklavier (1780) musikalisch begleiten.
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